Gisela Kutter engagiert sich seit 2015 im Stiftungsrat der europäischen Kulturstiftung pro Europa. Als Leitfigur der Stiftung „Schauspielhaus First Lady“ trat sie 1999 zum ersten Mal in die breite Öffentlichkeit, um den Bau eines neuen Theaters in Basel zu finanzieren. Um seine Tradition als eines der besten Häuser Europas fortsetzen zu können, begann Gisela Kutter Anfang 1998, Spenden für den Neubau des Schauspielhauses zu sammeln. In Kooperation mit Regierungsrat Dr. Ueli Vischer konnte das Projekt mit 25 Millionen Euro aus der Stiftung und 11,5 Millionen Euro aus der Schweizer Staatskasse finanziert werden. Die Gelder der „First Ladies“ stammten dabei größtenteils von vermögenden, kulturell interessierten Damen aus Basel. Der Neubau veränderte nachhaltig die Stadt Basel und erweiterte die kulturellen Dimensionen der Stadt.
Gisela Kutter wuchs als Kind einer bürgerlichen Kaufmannsfamilie in Esslingen auf. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie eine dreijährige Schneiderlehre und wurde anschließend drei Jahre an der Hochschule für Gestaltung und Design Pforzheim zur diplomierten Modedesignerin ausgebildet. Sie arbeitete zwei Jahre lang in einer westfälischen Textilfabrik, bis sie 1980 in die Schweiz zog.
2006 gründete Gisela Kutter die Stiftung CMDG (Centrum for the Millenium Development Goals), welche das Ziel hat, die Millenium Development Goals der UNO publik zu machen und auf deren entscheidende Bedeutung hinzuweisen. Diese Ziele reichen von der Bekämpfung von Aids, über die Gleichberechtigung von Mann und Frau bis hin zur schulischen Bildung von Kindern. Ökologische Ziele sind unter den MDGs ebenfalls zu finden.







